Bezirksgruppe Ulm

Südwestmetall sieht kein Spielraum für Lohnerhöhungen

Der Arbeitgeberverband Südwestmetall möchte den Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie in der aktuellen Tarifrunde keine weiteren Kosten zumuten. Grund sei die aktuell unsichere Lage. Noch immer sei die Metall- und Elektroindustrie in Ulm, Biberach und dem Alb-Donau-Kreis weit entfernt vom Produktionsniveau vor Corona. Das verkündete der regionale Vorsitzende Peter Fieser in Ulm. Jede Dritte Firma mache aktuell Verluste. Daher sei kein Spielraum für Lohnerhöhungen in dieser Tarifrunde gegeben.

Südwestmetall: Tarifabschluss muss Mehrfachbelastung aus Abschwung, Corona-Krise und Transformation berücksichtigen

Nach einer aktuellen Umfrage des Verbands rechnen die Mehrzahl der Firmen auch nicht vor 2022 mit einer vollständigen Erholung. Zudem stecken viele Unternehmen in einem tiefgreifenden, kostenintensiven Wandel – oder stehen unmittelbar davor. „Deshalb müssen wir jetzt alles einsetzen, um unsere Betriebe wieder auf die Beine zu bringen, sie wettbewerbsfähiger machen, damit der Wandel gelingt und Arbeitsplätze erhalten werden,” sagte Peter Fieser, Mitglied des Vorstands der Hensoldt AG und Vorsitzender der Bezirksgruppe Ulm des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall anlässlich des virtuellen Pressegespräches am Donnerstag in Ulm: „Das klappt nur, wenn wir ihnen in der Tarifrunde keine weiteren Kosten zumuten, ihnen Luft für die notwendigen Investitionen lassen.”

Arbeitgeber fordern wegen Corona Nullrunde

Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie fordern wegen der Corona-Folgen Lohnverzicht. Derzeit gebe es keinen Spielraum für Lohnerhöhungen bei den Tarifverhandlungen, hieß es am Donnerstagvormittag bei einer Pressekonferenz des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall. Jedes dritte Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie mache derzeit Verluste, sagte Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall Ulm. Jedes vierte Unternehmen erreiche noch eine schwarze Null. Deshalb fordert der Arbeitgeberverband, ab sofort ganz auf Lohnerhöhungen zu verzichten.

3. Tarifverhandlung: Angebot für Lohnerhöhung, wenn das Niveau vor der Krise wieder erreicht ist, bleibt bestehen

Viele Firmen kämpfen um ihre Existenz. Die IG Metall streikt an der Realität vorbei.

Interview Wilfried Porth/Südwestmetall mit dem Mannheimer Morgen

Der Südwestmetall-Vorsitzende Wilfried Porth hat in einem Interview eine Kurskorrektur in der Tarifpolitik angemahnt.

Südwestmetall begrüßt verstärktes Engagement des Landes in der Start-up-Förderung

Dick: „Der Anspruch sollte sein, Baden-Württemberg zum Gründerland Nr. 1 zu machen”

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