Bezirksgruppe Ulm

Mehr Lohn? Südwestmetall-Chef fordert Zurückhaltung von Gewerkschaft

Mehr Geld für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie? Zum Auftakt der anstehenden Tarifrunde (ab März) signalisieren die Arbeitgeber, dass sich die Verhandlungen an den derzeitigen Herausforderungen der Unternehmen orientieren müssten. Das heißt: sparen statt die Löhne weiter erhöhen. Dies bekräftigt auch der Chef des Metall- und Elektroverbandes für den Bereich Ulm und Biberach, Götz Maier.

Der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall stellt in einer Mitteilung fest, dass es in der Metall- und Elektroindustrie und für deren Beschäftigte „jahrelang” fast stets nach oben gegangen sei. Jetzt allerdings stünden die Unternehmen „vor großen strukturellen und konjunkturellen Herausforderungen”. Diese seien zwar zu meistern, die Zukunft könne positiv gestaltet werden; aber, so Maier, nur, „wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang und am selben Ende ziehen”.

 

Mehr Kurzarbeit in der Region

Götz A. Maier erklärt, die Kurzarbeit in der Region habe zugenommen. Der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in Ulm zeichnet aber ein etwas ernsteres Bild der Lage.
Etwas weniger als 25 Prozent der Mitgliedsbetriebe des Verbands in der Region sei entweder in Kurzarbeit oder stehe kurz davor, berichtet er. „Das ist mittlerweile ein bemerkenswerter Anteil”, sagt er.

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Datum: 27.1.2020

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