Arbeitgeberverband Südwestmetall kritisiert von den USA angekündigte Autozölle

Pressemitteilung vom 31.03.2025

Erstellt am: 31.03.2025

Oliver Wirth: „Die Zölle werden auch die Firmen der Branche in unserer Region hart treffen.“

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Die Wirtschaft in der Region Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach blickt besorgt auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Autozölle in Höhe von 25 Prozent einführen zu wollen. „Das wäre ein schwerer Schlag für den internationalen Handel und hätte massive Auswirkungen – sowohl für US-Autokäufer als auch für Hersteller und Zulieferer weltweit“, sagte Oliver Wirth, Vorsitzender der Bezirksgruppe Ulm am Montag in Ulm. „Ein Viertel aller deutschen Exporte in die USA stammt aus Baden-Württemberg, Automobile und Autoteile haben dabei den größten Anteil. Die Zölle in der angekündigten Höhe werden auch die Firmen der Branche in unserer Region hart treffen.“

„Wir brauchen jetzt eine entschlossene und geschlossene Reaktion der EU. Es gelte nun, die USA durch Androhung glaubwürdiger Gegenmaßnahmen zu Verhandlungen zu bewegen“, so Oliver Wirth weiter: „Eigentliches Ziel sollte dabei allerdings nicht eine Zolleskalation sein, sondern ein bilaterales Abkommen zum beiderseitigen Nutzen.“ So könnte die EU den USA z.B. damit entgegenkommen, einige Zölle auf US-Produkte zu senken. „Angesichts der unsicheren US-Handelspolitik sind neue Handelsabkommen mit Partnern wie den Mercosur-Staaten, Indien oder der ASEAN-Region sinnvoll, um Abhängigkeiten von den USA zu reduzieren“, so Oliver Wirth weiter: Zudem muss die deutsche Politik schnell insbesondere betroffene Unternehmen und Branchen entlasten, statt weiterhin sozialpolitische Wahlgeschenke zu verteilen.“

Info zu Südwestmetall:
SÜDWESTMETALL ist der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg. Er ist kompetenter Ansprechpartner für Arbeitgeber in arbeits- und sozialrechtlichen, tarifvertraglichen und sozialpolitischen Fragen. SÜDWESTMETALL ist Sprachrohr für seine Mitgliedsbetriebe gegenüber Gewerkschaft, Staat und Öffentlichkeit. Zusammen mit dem Sozialpartner vereinbart SÜDWESTMETALL in Tarifverträgen die Bedingungen der Arbeitsverhältnisse.
Die Bezirksgruppe Ulm von SÜDWESTMETALL und des tarifungebundenen Unternehmensverbands Südwest betreut in der Region Ulm, Biberach, Alb-Donau und dem südöstlichen Teil Sigmaringens 144 Betriebe mit 59.151 Beschäftigten.


 

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Nicola Gebhart

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