Dr. Anja Reinalter, Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen zum Informationsgespräch bei Südwestmetall, Bezirksgruppe Ulm

Pressemitteilung vom 27.05.2022

Erstellt am: 27.05.2022

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Dr. Anja Reinalter, Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen war am 25.05.2022 zu einem ersten Austausch und Informationsgespräch zu Gast bei der Südwestmetall Bezirksgruppe Ulm, dem für ihren Wahlkreis zuständigen Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie. Neben einem persönlichen Austausch mit Peter Fieser, Vorsitzender der Bezirksgruppe Ulm des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und Götz A. Maier, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ulm, über den Werdegang und die politische Arbeit von Anja Reinalter in Berlin standen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage von Südwestmetall Ulm im Mittelpunkt des Gesprächs.

Peter Fieser sprach dabei die zum einen erfreulich positiven Ergebnisse der Umfrage unter den 142 Mitgliedsunternehmen an, die die positive Entwicklung auch in einem schwierigen Marktumfeld im Jahr 2021 widerspiegeln. „Trotz den enormen Unsicherheiten bei Lieferketten, Materialbeschaffung, Preisentwicklung oder auch Energiekosten gibt es viele positive Signale“, so Fieser. Gleichzeitig, ergänzte Götz A. Maier mit Verweis auf weiterhin mehr als 20% der Betriebe, die in Kurzarbeit sind, sei das vergangene Jahr alles andere als leicht gewesen. Die weiterhin hohe Investitionsquote der Unternehmen wiederum gab Anja Reinalter die Gelegenheit, auf die Förderung des Bundes bei Investitionen in den Bereichen Digitalisierung, Forschung aber auch Aus- und Weiterbildung zu verweisen.

Gerade letzteres ist eines der wichtigsten Themen der politischen Arbeit von Anja Reinalter als Mitglied im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgeabschätzung. Und so waren die drängenden Probleme des Fachkräftemangels für die Unternehmen ein weiterer zentraler Gesprächspunkt. In diesem Zusammenhang betonte Götz A. Maier, dass bereits heute aufgrund auftretender Personalengpässe insbesondere im produzierenden Gewerbe die reine Produktionsleistung auf das Niveau von 2015 zurückgegangen sei. Gerade hier, so Anja Reinalter, sei es wichtig, die Berufsorientierung zu stärken und zu verbessern, und verwies auf ihre Rede im Bundestag mit dem zentralen Punkt „ wir brauchen Master und Meister“. Insbesondere die gängigen Möglichkeiten der Berufsorientierung wie Job-Börsen, Praktika oder Schulbesuch seien während den Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie ja nahezu unmöglich gewesen. Umso mehr gilt es jetzt, so Anja Reinalter im Gespräch, „diese Berufsbilder wieder erlebbar zu machen, um so den jungen Menschen überhaupt einen Einblick in die Berufswelt geben zu können – wie auch immer ihre Entscheidung dann ausfällt“.

Abschließend fasste Peter Fieser die aktuelle Lage in den Unternehmen zusammen: „die Unternehmerinnen und Unternehmer sind weiterhin guten Mutes, aber sie sehen ganz einfach auch das Risiko und die Unsicherheiten aus den aktuellen Entwicklungen“. Anja Reinalter nahm diesen Ball gerne auf und versprach, die Anregungen und Hintergrundinformationen aus diesem sehr offenen Gespräch in ihre Entscheidungen einfließen zu lassen, um auch weiterhin die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Region mit ihrer Arbeit unterstützen zu können. Denn eines ist für Anja Reinalter klar: „Klischee´s oder die Verfolgung von Einzelinteressen bringen uns nicht weiter - die großen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen unserer Zeit können wir nur mit einem möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens anpacken und lösen!“
 

Ansprechpartner

Nicola Gebhart

Öffentlichkeitsarbeit

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